Marracuene und Maputo

silkeunduli Mosambik


Marracuene und Maputo 04. und 05.08.2022

Wir verlassen heute früh Südafrika und reisen nach Mosambik. Im Vorfeld wird von langen Wartezeiten und strengen Zollkontrollen gewarnt. Wir gehen noch einmal in Südafrika einkaufen da die Versorgung in Mosambik nicht so gut sein soll. Fleisch, Wurst und Milchprodukte sind nicht erlaubt zur Einfuhr und so sind wieder einmal die flexiblen Verstecke gefordert.

Wir treffen uns um 10 Uhr etwa 1,5 km vor der Grenze und tauschen gemeinsam Geld und bekommen letzte Instruktionen.

Die Ausreise aus Südafrika ist völlig problemlos, nach etwa 20 min sind wir durch. Zuerst Auto ausführen und dann Passkontrolle.

Die Einreise ist etwas anders. Zuerst Papier COVID Zertifikat vorlegen, dann Passkontrolle zur Einreise und dann Auto einführen. Um 11:15 ist der ganze Spuk vorbei und eine Zollkontrolle gab es auch nicht. Wir halten etwa 5 km hinter der Grenze und verstauen alle „geschmuggelten Waren“ im Kühlschrank und fahren weiter zu Jo Moz. Hier bekommen wir unsere SIM Karten für das Telefon damit wir wieder ins Internet können. Der Vorgang allerdings braucht fast 2 Stunden ehe alles läuft.

Jetzt sind es noch ca. 100 km bis zum Campingplatz aber dank einer neuen Umgehungsstraße ersparen wir uns heute die Durchfahrt durch Maputo. Überall am Straßenrand stehen Männer und Frauen und wollen einem Obst, Gemüse, Telefonkarten und viele andere Dinge verkaufen. Es herrscht ein reges Treiben unterwegs. Wir gehen nach der Ankunft direkt an den nur wenige Meter entfernten superschönen langen Sandstrand und natürlich auch noch einmal mit den Füßen im Indischen Ozean baden. Mittlerweile ist ein weiterer Mitreisender eingetroffen und somit haben wir jetzt 3 Ulis in der Gruppe. Am Abend wird noch einmal Springbock gegrillt, welchen wir aus Südafrika „geschmuggelt“ hatten.

Heute stand bereits ab 8:15 eine Stadtrundfahrt durch Maputo an. Unser Guide Thomas hat uns viele interessante Dinge erzählt. Er sprach sehr gut deutsch, da er in der Nähe von Magdeburg in eine Schule gegangen ist und auch später dort seine Ausbildung gemacht hat.

Maputo ist die Hauptstadt von Mosambik. Die Hafenstadt am Indischen Ozean weist Architektur aus der portugiesischen Kolonialzeit auf, welche von neuen und moderen Gebäuden umringt ist. Viele Gebäude im Innenstadtviertel Baixa stammen aus der Zeit um die Wende zum 20. Jahrhundert. Der von einer Bronzekuppel gekrönte Bahnhof CFM wurde 1916 fertiggestellt. Außerdem gibt es in Baixa auch eine große städtische Markthalle, die sich in der Nähe des klassizistischen Rathauses an der Praça da Independência befindet. Wir besuchen zuerst den Bahnhof und anschließend die Markthalle. Hier kaufen wir  Nüsse sowie Obst und Gemüse ein.

Anschließend ging es zum Fortaleza of Maputo. Es ist ein “Kleines historisch interessantes Fort im Stadtzentrum” und gibt viele Informationen zur Geschichte maputos und Mosambiks.

Weiter ging es ins Naturkundemuseen. Hier sind alle Tiere ausgestellt und viele Erklärungen dazu. Somit hatten wir auch ein Nashorn 🙂

Jetzt ging es zum Mittagessen. Silke hat Fisch und Uli Huhn gegessen. es hat uns gut geschmeckt. Anschließend noch auf einen großen Souvenir Markt, aber wir haben nichts gekauft ehe es wieder zurück ging.

Es war eine  schöne Stadtrundfahrt und morgen früh können wir endlich mal ausschlafen, da wir nur eine kurze Strecke haben.

 

 

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