Cape Town (Kapstadt)

silkeunduli Südafrika


Cape Town (Kapstadt) 04. bis 06.11.2022

Unser Stellplatz für die kommenden Tage ist Melkbosstrand, ca. 40 km vor Cape Town. Vorher fahren wir aber noch durch den West Coast Nationalpark. Der West Coast National Park ist einer der größten Naturreservate an der südafrikanischen Küste. 35 % der Salzmarschen und fast 40 % der noch unberührten Strandfelder Südafrikas befinden sich hier im Park. Wir fahren zuerst zum Seeberg Aussichtspunkt und anschließend zum Geelbeck Punkt, wo man Vogelbeobachtungen machen kann und auch kleinere Wanderungen über Holzstege. Weiter geht es bis nach Kraalbaai, hier kann man herrlich im seichten Wasser rumlaufen. Unser letzter Punkt ist dann an der Atlantikküste, wo sich wunderbar die Wellen an den Steinen brechen. Unterwegs haben wir auch einige Tiere gesehen und insbesondere die kleinen, nur etwa 5 cm großen Schildkröten wurden von Silke „gerettet“, wenn sie über die Straße liefen. Im Sommer blühen hier tausende Blumen, leider waren es nur noch wenige aber auch die waren wunderschön.

Weiter ging es noch ca. 50 km immer mit kurzen Abstechern zum Meer ehe wir unseren Campingplatz erreichten. Bereits auf dem Weg zum Campingplatz konnte wir den ersten Blick auf den Tafelberg werfen. Kurze Zeit später trafen auch die anderen ein und so entschieden wir uns, noch mit einem Taxi nach Cape Town zu fahren und an der Waterfront zu bummeln.

Wir haben uns an der Victoria & Alfred Waterfront Mall absetzen lassen und durch das restaurierte Werft- und Hafenviertel treiben lassen. Die Waterfront ist eine der erfolgreichsten Investitionen Südafrikas. Viele Lokale und Geschäfte laden mit skurrilen Attraktionen zum einkehren und anschauen ein. Natürlich darf das Bild mit Blick auf den Tafelberg nicht fehlen. Silke versuchte sich auch mal als Straßenmusiker 🙂 aber Geld hat sie dabei nicht eingenommen. Noch ein kurzer Blick auf den Sonnenuntergang am Fußballstadion und dann fahren wir nach einem gemeinsamen Abendessen gegen 19:30 wieder zurück. Morgen soll es ja für die ganze Gruppe eine Stadtrundfahrt geben.

Video Silke macht Straßenmusik

Pünktlich 8 Uhr werden wir  von Thomas und dem Busfahrer abgeholt. Wir fahren zuerst zum Bloubergstrand. Hier werden die meisten Bilder vom Tafelberg mit dem Atlantik gemacht. Weiter ging es etwas mit dem Bus durch die Stadt ehe wir im berühmten Bo-Kaap Viertel ausgestiegen sind und einen kleinen Rundgang gemacht haben. Bo-Kaap, auch Malay Quarter oder Slamsebuurt ist ein Stadtteil von Kapstadt welches als Siedlung von Kapmalaien, die bis heute die Mehrheit der Bewohner stellen, entstanden ist. Heute ist es wie in vielen Großstädten ein „Szene- und Inviertel“ und die Häuser sind kaum noch zu bezahlen. Die bunte Farbe der Häuser hat allerdings keine besondere Bedeutung und entstand eher aus einer Laune heraus. Natürlich haben sich hier auch viele Künstler angesiedelt.

Weiter geht es zur Castel Of Good Hope. Die Festung wurde in den Jahren 1666 bis 1679 errichtet und ist das älteste von Europäern entworfene, noch im Original erhaltene Gebäude in Südafrika. Die Festung lag ursprünglich direkt am Meer, der ehemalige Nordeingang musste wegen häufiger Sturmfluten nach Westen verlegt werden. Sehr anschaulich hat uns Thomas über die Geschichte und Entstehung der Festung informiert. Anschließend gab es einen Stadtrundgang und den Besuch des Botanischen Gartens.

Auch heute ging es noch einmal zur Waterfront. Hier hatten wir ausreichend Zeit zum Mittagessen und zum Bummeln ehe es zum Signal Hill nach oben ging. Eigentlich wollten wir im Food Market etwas essen aber wir sind dann doch in einem der vielen Fischrestaurant gelandet.

Weiter ging es durch teure Stadtteile von Cape Town und immer mit Blick auf den Tafelberg bzw. dessen Ausläufer die 12 Apostel. Vom Signal Hill hat man einen tollen Blick auf die Stadt, den Tafelberg und das Fußballstadion. Natürlich durfte auch hier das obligatorische „Fensterbild“ nicht fehlen.

Video Blick vom Signal Hills auf Cape Town

Gegen 18 Uhr waren wir dann alle erschöpft und voller toller Eindrücke wieder am Platz und es war schon erstaunlich ruhig heute Abend.

Wir hatten ja die letzten zwei Tage bereits tolle Eindrücke vom Tafelberg bekommen wollen aber heute natürlich auch hoch. Wir haben bereits am frühen Morgen einen ganz klaren Himmel und so hoffen wir, dass sich das Wetter hält. Hier kann es innerhalb von wenigen Minuten extrem umschlagen und dann steht man auf dem Tafelberg und sieht nichts.

Mit dem Taxi geht es zur Talstation und außer Stephan und Uli steigen wir aus und reihen uns in die Schlange für ein Ticket ein. Wir hatten zwar einen Link von unserem Reiseleiter bekommen über den man online Tickets bestellen kann, aber leider nur ohne die 20% Rabatt für die Wild Card. Na das muss man ja auch als Reiseleiter nicht wissen 🙁

Etwa 30 min stehen wir an und dann noch einmal 15 min und schon sind wir in der Gondel. Die Gondel dreht sich im Innenbereich und so erhält man bereits bei der Auffahrt einen tollen Rundumblick.

Video Auffahrt zum Tafelberg

Oben gibt es dann einen schönen Rundweg mit tollen Aussichtspunkten. Wir laufen bis zum Endpunkt der Wanderstrecke, die Uli und Stephan hochkommen müssen. Der Aufstieg ist etwa 2,5 km lang aber 1000 Höhenmeter hoch. Zuerst sahen wir Manfred und Helene (sie sind nicht hochgelaufen sondern am Plateau herum) und dann noch Paul und Kim.

 

Glücklich aber auch ganz schön erschöpft kamen dann auch Uli und Stephan oben an. Sie zeigten uns dann auch Bilder vom Aufstieg.

Video Aufstieg Uli zum Tafelberg

Wir sind anschließend noch gemeinsam zurück gelaufen und zu dem einen oder anderen Aussichtspunkt. Wir hatten eine tolle Sicht bis zum Cap der Guten Hoffnung. Später wurde noch ein gemeinsames Erinnerungsfoto unserer „Ausreißergruppe“ erstellt. Runter ging es dann für uns alle mit der Gondel.

Video Abfahrt vom Tafelberg Cape Town

Wieder unten sind wir nochmals zur Waterfront und haben den tollen Tag bei traumhaftem Wetter mit einem gemeinsamen Essen im Den Anker ausklingen lassen ehe es zurück auf den Campingplatz ging. Tolle Tage neigen sich dem Ende und wir werden wohl noch lange daran denken. Insbesondere das Wetter meinte es super mit uns.

 

 

 

 

 

 

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