Eswatini (Swasiland)

silkeunduli Eswatini (Swasiland), Südafrika


Eswatini (Swasiland) 25.07.2022

Noch ein kurzer Rückblick auf den gestrigen Abend in der Bushbaby Lodge. Wir haben eine tollen Grillabend gehabt und dann kamen auch noch die Bushbagy, kleine Affen mit riesigen Augen. Und auch der kleine Junge von der Logde hatte viel Spaß mit uns.

Am nächsten Morgen ging es dann nach Swasiland, oder wie es heute heißt Eswatini. Swasiland, ein kleiner, monarchisch regierter Binnenstaat im südlichen Afrika, ist für seine Wildtierreservate und traditionelle Swasi-Kulturfestivals bekannt. Es grenzt im Nordosten an Mosambik und reicht bis nach Südafrika hinein. Im April 2018 wurde der offizielle Name von Kingdom of Swasiland in Kingdom of Eswatini geändert, was den in Swazi gebräuchlichen Namen widerspiegelt. Die Regierung ist eine absolute Monarchie, die letzte ihrer Art in Afrika, und wird seit 1986 von König Mswati III regiert. Anlass der Umbenennung war der 50. Jahrestag der Unabhängigkeit von Grossbritannien. Mit der Abkehr vom Namen Swasiland solle ein Relikt aus der Kolonialzeit beseitigt werden, sagte der Herrscher. In der Swasi-Sprache bedeutet „eSwatini“ so viel wie „Land der Swasi“. Swasiland ist ein absolutes Königreich. Diese politische Verfassung spaltet das Land. Das führt immer wieder zu heftigen Auseinandersetzungen. Die Menschen auf dem Lande, wo die Mehrheit der Bevölkerung lebt, halten an den traditionellen Hierarchien fest. Die Menschen in den Städten und auf den Plantagen und Industrien fordern bürgerliche Freiheiten und Rechte. Moderate setzen sich für die Umwandlung in einer konstitutionelle Monarchie ein. Immer mehr aber fordern angesichts der unbeweglichen Haltung des Königs seinen Rücktritt und die Umwandlung Swasilands in eine Republik.

Der Grenzübertritt war zeimlich einfach und hat nur ca. 15 min gedauert.

Es ging vorbei an endlosen Zuckerrohrfeldern und kleinen Dörfern. Die Straßen sind gut ausgebaut und lassen sich gut fahren. Wir zahlen 100 Rand „Mautgebühr“ und die ist gerechtfertigt. Wir übernachten im Mlilwane Game Sanctuary, ein toller Platz inmitten eines Naturparks. Hier laufen viele ungefährliche Tiere frei rum und die versprochenen „Hippos“ leben nicht mehr hier.

Wir hatten Glück und auf den Platz war am Abend noch eine Folkloregruppe und hat afrikanische Tänze vorgeführt.

Am nächsten Morgen ging es noch etwas durch den Park ehe wir wieder über die Grenze nach Südafrika sind. In Ngwenya reisen wir wieder aus und fahren vorher noch bei Ngwenya Gals vorbei, einer Glasbläserei mit Schokoladen Laden, Souvenirladen und Cafe.

An der Grenze gab es etwas Trubel da man meinte wir kämen aus Mosambik und wir hätten  nicht die richtigen Papiere. Aber nach etwa 15 Minuten war alles geklärt und wir konnten aus- und einreisen. Wir sind heute noch bis Sabie, aber davon mehr im nächste Bericht.

 

 

 

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