Auf dem Weg zum Yosemite Nationalpark

silkeunduli USA Teil 1


Auf dem Weg zum Yosemite NP 18.10. bis 19.10.2020

Heute Morgen sind wir hoch auf den Mt. Whitney. Er ist mit 4418 m Höhe der höchste Berg der USA südlich von Alaska. Der Berg waren aber nicht zu sehen im Nebel und Smog doch je näher man kam um so mehr tauchten er vorsichtig in der Morgensonne auf um kurz darauf auch wieder zu verschwinden.  Und so blieb die Sicht eher getrübt. Wir haben entschieden nicht zu wandern in der Hoffnung auf dem Weg und im Laufe des Tages wird es besser mit der Sicht.

Weiter geht es in Richtung Norden auf dem sogenannten Scenic Highway. Hier sieht man normalerweise rechts die White Mountains und links die Berge der Sierra Nevada. Wir sehen aber nichts, alles im Nebel und Smog verschwunden. Gestern hatten wir einen Einheimischen gefragt ob das um diese Jahreszeit hier immer so wäre. Aber er sprach von Blue Sky und super Fernsicht. Er meinte sogar, dass z.Zt. an einigen Tagen auch Asche überall herumfliegt und sich auf die Autos legt. Können wir nur hoffen, dass es bald besser wird.

In der Nähe von Lake Crowley haben wir übernachtet. Die Sonne versuchte zwar immer wieder durch den Nebel zu kommen aber vergebens. Auch die schöne Sicht auf den Lake, die der Platz versprach blieb uns vorenthalten.

So haben wir die Zeit genutzt das Auto mal wieder zu putzen und aufzuräumen. Wir haben ja erst für den 20. Ein Ticket für den Yosemite NP. Dieses Jahr muss man wegen Covid 19 eine Berechtigung kaufen, die einen berechtigt ab einem bestimmten Tag 7 Tage hintereinander in den Park zu kommen aber ohne Übernachtung.

Der nächste Morgen begann mit 4 Grad und dichtem Nebel. Die Sonne versuchte krampfhaft hindurch zu kommen schaffte es aber nicht.

Wir sind weiter in Richtung Mammot Lakes, ein Urlaubsort für Sommer- und Wintersport. Oben am Berg hat es mehrere Seen die durch die Sonne wunderschön aussahen. Nachdem wir am Mary Lake keinen schönen Frühstücksplatz in der Sonne gefunden haben sind wir weiter zum Lake Marnie. Dort haben wir gefrühstückt und den Anglern beim fischen zugesehen.

Weiter ging es zu den Twins Lakes wo wir ein Bild gesehen haben, was wir hätten sehen können wenn die Sicht klar gewesen wäre.

Die Campingplätze waren alle zu da gestern Saisonende war. Auch im Ort war wenig Trubel. Man bereitete sich auf die Wintersaison vor. Wir sind dann den Mammot Scenic Loop gefahren. Eine schöne Straße durch den Wald allerdings haben wir keine Tiere gesehen.

Wir haben die Einfahrt zum Tioga Pass links liegen lassen und sind erst einmal zum Mono Lake. Hier konnte man an den herausragenden Kalkfelsen und Salzkrusten sehen, dass derzeit etwa 3,3 m Wasserhöhe fehlen. Der Mono Lake hat einen höheren Salzgehalt als die Ozeane.

Dann ging es nach Bodie. Auf dem Weg  dort hin war die Sicht klar und der Himmel blau. In der Ferne sah man aber den braungrauen Smogschleier. In Bodie war einst eine Gold- und Silbermine in der für über 1 Mio USD geschürft wurde. 1859 hat Watermann S. Bodie hier Gold entdeckt und nach ihm wurde die Stadt benannt. Heute sind von der einst blühenden Stadt noch einige Häuser samt Inventar erhalten, auch eine Schule, ein Saloon und eine Kirche sind in relativ gutem Zustand.

Die Rückfahrt war herrlich sonnig mit zauberhafter Laubfärbung. Am Aussichtspunkt auf den Mono Lake haben wir noch einmal auf dem Rückweg gehalten.

Dann sind wir doch in den Tioga Pass eingebogen in der Hoffnung, dass man uns vielleicht doch eher passieren lässt. Wir haben zwar ein Ticket für den Yosemite Park für morgen aber mal sehen. Die Fahrt hoch war herrlich und bei traumhaftem Wetter.

Also reingelassen haben sie uns nicht. Aber am Tioga Lake haben wir mit einem herrlichen Blick zu Abend gegessen und so warten wir auf morgen früh dass wir rein können denn da gilt ja unsere Erlaubnis. Wir haben hier auf 2975 m Höhe auch übernachtet und sind bei 3 Grad morgens aufgewacht.

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