Über El Paso zu den Gila Cliff Dwellings

silkeunduli USA Teil 2


Über El Paso zu den Gila Cliff Dwellings 13.04. bis 15.04.2021

Unser Weg führte uns heute direkt nach Texas und vorbei am Guadalupe-Mountains-Nationalpark. Er liegt im äußersten Westen des US-Bundesstaates Texas an der Grenze zu New Mexico und nordöstlich von El Paso. Der Name des Parks ist von den Guadalupe Mountains übernommen, einem zirka 260 bis 270 Millionen Jahre alten Unterwasser-Riff. Der Park ist auch bekannt für die höchste Erhebung von Texas, dem 2.667 Meter hohen Guadalupe Peak. Wir sind einen kleinen Rundweg gelaufen, aber da es doch recht kühl und sehr windig waren sind wir dann auch weiter.

Der Guadalupe Mountains National Park ist umgeben von den spärlich besiedelten Gebieten der Chihuahua-Wüste. Diese weitgehend öde Landschaft dehnt sich hunderte Kilometer nach Süden, bis weit nach Mexiko reichend, aus. Hier fallen pro Jahr nur 25 bis 50 Zentimeter Niederschlag und die Temperaturen steigen bis weit über 35 Grad Celsius.

Weiter ging es nach El Paso die sechstgrößte Stadt in Texas. Der Rio Grande umfließt El Paso aus Nordnordwest kommend an Süd- und Südostseite und bildet hier und im weiteren Verlauf die Grenze zwischen den Vereinigten Staaten und Mexico. Hier läuft mitten durch die Stadt die Grenze zu Mexico und der meterhohe Zaun mit Stacheldraht ist allgegenwärtig.

Das historische Downtown hatte nicht all zu viel zu bieten und so sind wir auch direkt weiter.

Auf dem Weg nach Las Cruces sind kilometerlange Rinderfarmen und Pistazienplantagen zu sehen.

In Las Cruces haben wir dann wieder übernachtet. Da wir so nahe an Mexico waren gab es heute Mextex Tortillas mit selbstgemachter Füllung. Nur die Tortillas haben wir gekauft. Es war einfach lecker.

Am nächsten Morgen sind wir kurz zum WALMART und was wir dort sahen hat uns dann doch sehr überrascht. Am Eingang war ein COVID 19 Impfzentrum aufgebaut und man konnte sich dort „mal eben schnell vor dem Einkauf oder danach“ impfen lassen. Auf unsere Nachfrage hin hätten wir uns dort ebenfalls impfen lassen können. So einfach könnte es sein.

Weiter ging es wieder vorbei an langen Pistazienplantagen. Teilweise wurden diese regelrecht überschwemmt. Aber auch blühende Kakteen säumten unseren Weg.

Da wir nicht die langweilige Interstate 10 wieder zurückfahren wollten sind wir auf einer Nebenstraße gefahren. In mehreren kleineren Stateparks haben wir einen kurzen Stopp eingelegt ehe es weiter in Richtung der Gila Mountains ging.

Am Lake Roberts haben wir übernachtet. Kaum das wir da waren wurden wir natürlich mal wieder nach unserer Reiseroute befragt und wo wir herkämen. Der Camp Host hat uns dann noch Feuerholz gebracht und ein netter Mann aus Phoenix hat für uns an einem Stock Marshmallows gegrillt. Wow war das lecker, süß und klebrig

Von hier aus war es nicht mehr weit bis zu den Gila Cliff Dwellings. Auf einer gewundenen Bergstraße kommt man in die GILA Wilderness. Der Gila Fluss hat hier seinen Ursprung ehe er in Richtung Colorado fließt. Hier sind die Überreste von Höhlenbauten der Mogollon Kultur zu sehen die hier in diesen Bauten vom 13. Jahrhundert bis ins beginnende 14. Jahrhundert lebten. Auf einem rund 2 km langen Rundweg kommt man zuerst durch einen kleinen Canyon ehe man an den hohen Felswänden die Höhlenbauten entdeckt.

Die sieben Höhlen dienten mehreren Familien als Unterkunft. Bei den Mogollon handelte es sich um ein sesshaftes Volk, das sich seine Lebensgrundlage sowohl durch Jagen und Sammeln als auch durch den Anbau von Getreide und Bohnen schuf. Insgesamt wurden in diesen Höhlen etwa 40 Räume angelegt. Die Wände der Bauten waren aus Steinen aus der unmittelbaren Umgebung errichtet. In die Räume selbst kam man wegen COVID derzeit nicht hinen aber auch so war es ein interessantes Erlebnis.

Man nimmt an, dass die Räume unterschiedlich genutzt wurden. Es gab einen gemeinsamen Kochbereich, einen Raum für antiken Zauber, Wohn- und Schlafräume sowie Bereiche mit Sitzgelegenheiten für kleinere, mehr intime Plätze.

Als wir wieder zum Auto kamen standen bereits wieder einige an unserem Auto und schauten. Und so durften wir unsere Reisegeschichte mal wieder erzählen. Mit einem Ehepaar, welches längere Zeit in Stuttgart gelebt hatte haben wir uns fast eine Stunde unterhalten ehe wir durch die Berge weiter bis nach Silver City gefahren sind wo wir dann auch übernachtet haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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