Costa Rica unser Leben im Dschungelcamp (Tag 43 bis 45)

silkeunduli Costa Rica


Unser Leben im Dschungelcamp vom 28.04. bis 30.04.2020

Unsere Anfrage bei der deutschen Botschaft in Costa Rica zur Möglichkeit uns und die Gruppe 2 im Konvoi mit den Wohnmobilen bis nach Mexiko reisen zu lassen wurde für die Dauer der Corona Krise abgelehnt. In allen Ländern bestehen weitreichende Einreisesperren selbst Anträge auf Einreise zur Teilnahme an organisierten Rückholflügen aus benachbarten Ländern wurden abgelehnt. Das trifft vor allem die Mitreisenden, für die die Reise Ende April zu Ende gewesen wäre und die nicht so wie wir noch bis Alaska weiter wollten. Also sieht es immer mehr danach aus das wir weiterhin in Costa Rica bleiben.

Einige sind nochmals auf den Campingplatz im Süden des Landes gefahren. Der liegt zwar direkt am Strand aber man darf nicht ins Wasser bzw. an den Strand. Auch ist die Infrastruktur nicht so gut wie hier.

Dann haben wir unseren Hühnchenstall umverlegen müssen, da bei den nächtlichen Regenfällen das Wasser komplett von der Markise in den Stall abgelaufen ist und wir somit damit rechnen mussten, dass aus unseren Hühnchen bals Enten werden würden. jetzt werden sie zwar auch etwas nass aber nicht noch durch die abfließenden Regenmengen von der Markise über unserem temporären Wohnzimmer.

In den letzten Monaten haben wir uns immer wieder gefragt, wie die hier lebenden Menschenin so kleinen Häusern leben können. Jetzt wissen wir es. das komplette Leben findet vor dem Haus statt, nur zum Schlafen geht man rein, selbts gekocht wird vor dem Haus. Es ist schon erstaunlich wie man sich daran gewöhnen kann mit viel weniger Wohnfläche auszukommen. Aber es ist hier auch immer warm selbst bei Regen. Zu Hause hätte man im April ggf. noch die Heizung angestellt.

So langsam werden auch unsere Kochgewohnheiten anders. Es gibt jetzt schon mal Krautwickel, Bratkartoffeln mit Fleischkäse oder andere deutsche Hausmannskost und es wird auch nicht mehr jeden zweiten Tag gegrillt. Ach so, Menü 1 -> Spaghetti gibt es natürlich weiterhin 🙂

Da Uwe zur Botschaft nach San José gefahren ist gab es am Abend keinen Film, da auch der Beamer unterwegs war. Somit stand der Abend ganz im Zeichen des Kartenspiels.

Mittlerweile sind die Temperaturen am Abend sehr angenehm. Bei 27 Grad kann man schön im Freisen sitzen. Da es aber bereits um 18 Uhr dunkel ist kommt es einem somit viel später vor.

Heute wäre eigendlich unser letzter Tag in Mexico gewesen und der Grenzübertritt in die USA hätte unmittelbar bevor gestanden und somit auch das Ende unserer geführten Panamericana Reise. Sobald wir den Grenzübertritt USA hinter uns gehabt hätten, wäre mit einer großen Abschiedsparty der gemeinsame Teil zu Ende gewesen. Jetzt gibt es keine Party und wir sind gespannt wie es weiter geht. Die Party holen wir hoffentlich bals nach.

Für uns planen wir jetzt mal vorsichtig eine komplette Reiseverlaufsveränderung. Sollte es hier mal losgehen, werden wir dieses Jahr nicht mehr bis nach Alaska fahren. Wir wollen im südlichen Teil der USA die Nationalparks soweit wir es schaffen mit genügend Zeit bis Oktober besuchen und dann wieder nach Mexiko einreisen und dort überwintern. Im nächsten Frühjahr brechen wir dann auf in Richtung Alaska und machen die Reise wie geplant zu Ende. Zwischendurch werden wir für einen kurzen Besuch dann mal nach Hause zu den Töchtern fliegen, da wir sie natürlich auch gern wiedersehen wollen und wir sonst auch Probleme mit unserem Visum bekommen. Aber das ist alles davon abhängig, wann und wie es hier weitergeht.

Dann haben wir unsere Stellplätze auf die Regenzeit vorbereitet und mit Kies aufgeschüttet, damit der Regen ablaufen kann. Jetzt ist der April vorbei und mit Maibaum und bei Maibowle haben wir den April verabschiedet.

 

 

 

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