Von Stewart bis zum Mount Robson

silkeunduli Canada, USA und Canada


Von Stewart bis zum Mount Robson 19.08. bis 21.08.2023

Es gibt mal wieder keine Bilder, da wir diese Strecke jetzt zum dritten Mal fahren. Aber das erste Mal ohne Reifenprobleme 🤣
Nach einem tollen Vormittag mit fantastischen Bärenerlebnissen sind wir heute doch noch die über 300 km gefahren, um bis nach Smither zu kommen. Zielstrebig sind wir die Brauerei angefahren, die kennen wir schon und hier schmeckt das Bier. Wir werden wieder auf unserem Platz am Bulkley River den wir bereits kennen übernachten und morgen geht es dann weiter..

Das Schlimmste für einen Camper oder Wohnmobilfahrer ist wenn der Grill kaputt geht. Und das ist uns passiert. Also in Prinz George erst einmal einen neuen Grill kaufen. Ansonsten hatten wir heute eine Strecke, die wir jetzt bereits zum dritten Mal gefahren sind und demzufolge gibt es auch wie gestern keine Bilder. Übernachtet haben wir dann wieder auf dem Platz, auf wo wir bereits schon einmal standen. Natürlich müssen wir den Grill gleich ausprobieren (falls er kaputt ist, müssen wir ihn ja zurückgeben) und somit gibt es heute Heilbutt in Butter in Folie gegrillt mit Reis und China Gemüse .. einfach lecker

 

Wir verlassen ziemlich zeitig unseren Übernachtungsplatz und müssen noch einmal in den Waschsalon. Silke hatte sich gestern beim tanken Diesel über die Hose gekippt und das ganze Auto stinkt erbärmlich. Also dringend Hose waschen. Nachdem wir damit fertig sind, suchen wir uns einen schönen Frühstücksplatz. Die Fahrt geht vorbei an McBride, ein Ort, der nicht wirklich ein Ort ist und der eigentlich nur dadurch bestätigt, dass das Visitor Center in einem ehemaligen Eisenbahnwaggon sein soll, was aber auch nicht mehr stimmt. Wir fahren vorbei an Tete Jaune Cache. Wie kam diese Siedlung zu ihrem Namen? Tete Jaune war ein Mischling halb Irokese und halb weißer Herkunft. Ein tüchtiger Trapper und Führer seiner Gruppe, die 1815 im Auftrag der Hudson Bay Company, diese Gegend aufsuchte und man gab dem Mann wegen seiner blonden Haare im typischen Indianergebiet den Spitznamen Tete Jayne = Yellow Head = blond Kopf. An den Rearguard Wasserfällen halten wir und laufen die wenigen Meter bis zum Fraser River. Hier wird die oberste Grenze der 800 Meilen Wanderung der Lachse des pazifischen Ozeans markiert. Nur wenige und nur die größten und stärksten Lachse meistern diese lange Strecke bis hierher. Wir halten Ausschau, Silke meint einen zu sehen aber irgendwie sehen wir doch keinenLachs diese Stromschnelle hochspringen.

Kurze Zeit später soll man einen wunderschönen Aussichtspunkt mit Blick auf den Mount Robson haben. Aber da uns die gesamte Strecke bereits der Smog der riesigen Waldbrände in British Columbia begleitet, sehen wir weder etwas von den Caribou Mountains noch vom Mount Robson. Im Mount Robson Park gehen wir ins Visitor Center und holen uns Information über mögliche Wanderwege. Und spontan entscheiden wir uns zum Lake Kinney zu laufen. Eine 9 km Wanderung aber da wir ja die letzten Tage nur im Auto gesessen haben, war es sehr schön und mit der entsprechenden Bären Sicherheitsausrüstung auch sicher. Die Sonne versucht immer mal wieder den Smoke beiseite zu schieben und so erhaschen wir doch einen sehr verschwommen im Blick auf den Mount Robson..

 

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3 Kommentare

  1. Da ich wieder zu Hause bin habe ich WLAN und alles schauen.
    Super Tour. Masse Km. Habt ja noch etwas Zeit aber such lange Strecke bis Halifax.

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