Cobá, Chichén Itzá und Izamal

silkeunduli Mexico, Panamericana Teil 2


Cobá, Chichén Itzá  und Izamal 19. und 20.04.2023

Erbaut wurde die alte Zeremonialstätte Coba während der klassischen Maya Periode von 600-900 n. Chr. In der Blütezeit der Maya war Coba eine der größten Maya Stätten in Yucatan. Ein besonderes Kennzeichen sind die mehr als 200 gemauert Wege, die teilweise deutlich erhöht über den Gelände verlaufen und einzelne auch weit entfernte Teile der Siedlung verbinden. Einer der Wege führte rund 100 km nach Westen bis nach Yaxuna südlich von chicken Itza. Mit der höchsten Pyramide der Halbinsel Yucatan zählt Coba zu den wichtigsten Tempelanlagen.

Auf unserem heutigen Übernachtungsplatz gibt es auch eine Cenote. Das ist eine dolinenartiges Kalksteinloch, welches durch den Einsturz einer Höhlendecke entstanden ist und mit Süßwasser gefüllt ist. Mehr als 1000 Stück gibt es davon hier in der Umgebung. Sie besitzen im Durchschnitt eine Tiefe von 15 m vereinzelt auch von über 100 m. Das Wort steht für heilige Quelle. Hier auf der Yucatan Halbinsel gehören sie zum größten Unterwasserhöhlenlabyrinth der Welt. Die Unterwasserhöhlen spielten in der Maya Mythologie eine wichtige Rolle und dienten den Maya als Frischwasserversorgung. Wir waren alle gemeinsam schwimmen und hatten viel Spaß.

 

Am nächsten Morgen ging es nach Chichen Itza. Chichén Itzá wurde in den Jahren Peru 135-455 vom Volk der Maya gegründet. Die Tempel Stadt mit etwa 1 km Durchmesser war um zwei große Cenote errichtet worden, von denen eine die Wasserversorgung der Stadt sicherstellt. Bewohnt wurde die Stadt nur von Priestern und Regierungsfunktionâren, da sie die Hauptstadt darstellte. Die Bauern, die in der Umgebung Ackerbau betrieben wohnten, um die Anlage herum. Die Stadt wurde ungefähr 200 Jahre später verlassen. Ein erneutes aufblühen erlebte die Stadt um das Jahr 987, als das Volk der Tolteken unter der Führung ihres Herrschers Tula die Anlage neu besiedelte. Die Tolteken veränderten vor allem dem Baustil, so dass das Castello toltekischen Pyramiden nicht unähnlich ist. Nach dem Untergang der Stadt durch stetige Abwanderung wurde die Hafenstadt Tulum neues Zentrum, der Maya, die sich nun auf den Seehandel ausrichten. Somit lässt sich sagen, dass mit dem Ende der Stadt auch die Blütezeit, der Maya vorüber ging.

 

Izamal ist hauptsächlich durch das Covento de San Antonio de Padua bekannt und wird auch als die gelbe Stadt bezeichnet.

 

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