Entlang des Lake Michigan bis Chicago

silkeunduli USA Teil 2


Entlang des Lake Michigan bis Chicago 12.07. und 13.07.2021

Gleich nach dem Aufstehen ist Silke in den Lake Michigan schwimmen gegangen während Uli ein leckeres Frühstück bereitet hat. Dann noch einige schöne Bilder vom morgendlichen See und schon hieß es weiterfahren.

Der Lake Michigan gehört zur Gruppe der fünf Großen Seen Nordamerikas. Er hat eine Fläche von 58.016 km² (zum Vergleich: die Schweiz hat eine Fläche von 41.287 km², der Bodensee 536 km²). Als einziger der Großen Seen liegt er vollständig in den USA, er grenzt an die Bundesstaaten Indiana, Illinois, Wisconsin und Michigan.

Der Name Michigansee leitet sich wahrscheinlich von mishi-gami ab, was in der Sprache der Anishinabe-Indianer so viel wie großes Gewässer bedeutet.

Es ging immer weiter nach Süden bis nach Green Bay und dann nach Norden auf die Halbinsel bis nach Sturgeon Bay. Vorher passierten wir mal wieder die Grenze zwischen Michigan und Wisconsin. Genau auf der Mitte an der Mündung des Menominee Rivers steht ein kleiner Leuchtturm.

Immer mal wieder haben wir Stopps am Lake Michigan eingelegt und einen Blick auf diesen riesigen See geworfen.

An einem Hafen haben wir zwei Fischer getroffen die gerade ihren heutigen Fang aus dem Boot abgeladen haben. Riesige Fische und es waren 10 am Ende.

Und immer weiter ging die Fahrt an herrlichen Häfen vorbei und traumhaften Buchten.

Und dann trauten wir unseren Augen kaum. Wir erreichten Alaska und konnten uns sogar entscheiden ob wir nach Westen oder Osten wollen.

Na ja Spaß beiseite. Wegen einer Straßensperre kamen wir durch Zufall an diesem kleinen Ort am Lake Michigen vorbei und mussten natürlich sofort Bilder machen. Es ist traurig und lustig zugleich aber irgendwie war es trotzdem schön in „Alaska“ zu sein, obwohl wir es dieses Jahr nicht mehr erreichen werden. Nach einem vergeblichen Versuch einen preiswerten Platz zu finden haben wir uns heute für einen Walmart entschieden. Morgen geht es ja weiter am See entlang und man kann nicht jeden Tag nur Glück haben.

Der Morgen begann mit Regen und als wir weiterfuhren um uns einen schönen Frühstücksplatz zu suchen fanden wir zwar einen am See aber leider war der kaum zu erkennen.

Und so ging es uns den ganzen Tag. Entweder das Ufer war bebaut, oder es war so weit von der Straße hinter Wäldern und Feldern oder es war diesig. Und das obwohl wir den Lake Michigan Circle Trail fuhren der die Scenic Route sein sollte. Na ja fürs Wetter kann der auch nichts. Die Besiedlung wurde immer dichter und wir erreichten fast ohne das wir es merkten  den Bundesstaat Illinois.

Jetzt war es nicht mehr weit bis Chicago und ein Ort löste den nächsten ab fast wie im Ruhrgebiet. Von weiten sahen wir im Dunst des Wetters und der Großstadt die  Skyline Chicagos. Chicago ist die  drittgrößte Stadt der USA. Die Stadt liegt an wichtigen Eisenbahnstrecken, die die Ost- mit der Westküste verbinden und ist über die Großen Seen und den Sankt-Lorenz-Seeweg bzw. den Eriekanal mit dem Atlantik und mit New York City verbunden. Der Illinois Waterway stellt über den Mississippi die Verbindung zum Golf von Mexiko her. Normalerweise vermeiden wir ja große Städte aber hier führte kein Weg dran vorbei wenn man an der Ostküste des Lake Michigan wieder nach Norden will.

Wir sind dann eine Runde durch Chicago gefahren aber bei diesem Wetter wirken auch die schönsten Aussichten nicht wirklich schön auf den Bildern.

Einen bedeutenden Punkt allerdings wollten wir unbedingt sehen. Hier in Chicago beginnt die historische Route 66 an deren Ende in Santa Monica wir am 22.12.2020 standen. Auf beiden Straßenseiten stand ein Bild und wir sind ein Stück dieser Straße durch Chicago gefahren.

Es ist unglaublich schwierig in und um Chicago einen Stellplatz zu finden und so mussten wir noch fast 60 km fahren ehe wir einen Platz gefunden haben. Auch sind in Chicago sehr viele Menschen mit Maske herum gelaufen, was uns auch veranlasst hat dieses Ballungsgebiet zu verlassen.

Wir sind zwar mittlerweile in Indiana gelandet aber haben leider auch hier wieder einmal kein „Willkommensschild“ gesehen.

Dafür wurden wir an unserem heutigen Stellplatz mit einem wunderschönen Sonnenuntergang und einem herrlichen Plätzchen belohnt.

 

 

 

 

 

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