Rote Augen, Regenwald und Vulkan

silkeunduli Costa Rica


Von Cachi über La Virgin nach Nuevo Arenal 13.03. und 14.03.2020

Es ging noch einmal durch Cartago hindurch und an den Kirchenruinen St. Jakobus vorbei. Ein Vorgängerbau aus dem Jahr 1575 wurde durch die Erdbeben der Jahre 1630 und 1656 zerstört, weshalb 1656 mit dem Neubau der Kirche begonnen wurde, der 1662 abgeschlossen und geweiht werden konnte. Am 2. September 1841 bebte die Erde in Cartago erneut. Bei diesem Beben wurde die Kirche so weit zerstört, dass sie einem Neubau weichen musste. Bereits kurze Zeit nach dem Baubeginn wurden die Arbeiten unterbrochen und erst 30 Jahre später zwischen 1903 und 1904 wieder aufgenommen. Das endgültige Aus für die Kirche brachte das Santa-Monica-Erdbeben 1910. Danach entschloss man sich, die Kirche nicht wieder aufzubauen und eine neue Kirche, die Basilika Nuestra Señora de los Ángeles zu bauen, welche wir gestern besichtigt haben.

Um die neue Hauptstadt San Jose sind wir in einem Bogen herumgefahren in Richtung La Virgen.

In Rio Viejo haben wir eine Paddelbootstour gestartet. Mit dem Schulbus ging es los, was für alle sehr lustig war.

Leider hat es zu Beginn so stark geregnet, dass wir unsere Kamera im Bus gelassen haben und nur ein Handy dabei hatten. Es war ein herrlich ruhiger Fluss im beeindruckenden Regenwald und man konnte die verschiedensten Vögel hören. Auch einige Brüllaffen stimmten in den Gesang ein. Als Silke dann aber die ersten Tukan Vögel entdeckt hatte, war das Jammern groß über die zurückgelassene Kamera. Immerhin versuchte sie den Vogel bereits seit Brasilien zu fotografieren.

Zwischendurch gab es ein leckeres Früchtebuffet und mit den Resten wurden dann auch gleich noch die Fische gefüttert, die hier zahlreich im Wasser vorhanden waren. Zwischenzeitlich hatte es auch aufgehört zu regnen.

Übernachtet haben wir auf der Hacienda Pozo Azul. Um 20 Uhr ging es dann zu einer nächtlichen Wanderung. Ziel war der Rotaugenfrosch ein kleiner süßer nachtaktiver Frosch. Aber auch so manch anderes Tier lief uns über den Weg oder wurde durch unsere Taschenlampen aufgeschreckt.

Der nächste Fahrtag führte uns durch landwirtschaftlich geprägte Landschaft mit Zuckerrohr und Ananasplantagen bis nach La Fortuna. Hier ist eine der Gegenden, die touristisch sehr erschlossen ist. Immer im Blick wenn die meiste Zeit auch wolkenverhangen war der Vulkan Arenal. In dieser Gegend gibt es sehr viele Thermen die durch das heiße Wasser des Vulkans gespeist werden und hier hatten wir dann auch wieder üppig gewachsene Vegetation und angenehme Temperaturen.

Während Uli eine Wanderung am Fuße des Vulkans machte war Silke mit einer anderen kleinen Gruppe in La Fortuna shoppen. Hier sah sie dann auch das erste Mal ein Faultier im Baum sitzen aber leider hatte Uli die Kamera mit auf der Wandertour. Und so ist wieder kein richtiges Bild da.

Dann sind wir noch zu den Hängenden Brücken gefahren. Ein wanderpfad durch den Regenwald der immer mal wieder über Kettenbrücken miteinander verbunden ist. Auch hier waren wieder einige Tiere zu beobachten.

 

Übernachtet haben wir bei einem ehemaligen Schweizer, der sich hier eine kleine Schweiz nachgebaut hat. Mit Blick auf den Vulkan der sich fast frei zeigte sind wir in der „kleinen Schweiz“ eingezogen. Aber dazu im nächsten Bericht mehr.

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